Horizonte erweitern

Hauptanliegen unserer Arbeit ist es, Kindern und Jugendlichen, aber auch dem pädagogischen Fachpersonal, Eltern und Interessierten die Augen dafür zu öffnen, was Tanzkunst sein kann. So geht es oft erst einmal um eine Art Aufklärungsarbeit. Um das Tanznetzwerk in Nordrhein-Westfalen zu vergrößern und sichtbar zu machen brauchen wir Verbündete. In den letzten Jahren ist viel entstanden, auf das wir nun aufbauen können, sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene. Die Zeit ist reif!

Es geht immer darum, auf die individuellen Bedürfnisse der jeweiligen Schule, Kita oder Jugendeinrichtung einzugehen. Fertige Konzepte gibt es also nicht. Die Ziele der einzelnen Projekte werden von den Beteiligten vor Ort definiert. Besonderer Wert wird dabei auf die Beachtung des Qualitätsrahmens des Bundesverbandes Tanz in Schulen e.V. gelegt.

Der Fachbereich Tanzvermittlung NRW steht Schulen und anderen Bildungseinrichtungen mit Rat und Tat zur Seite, wenn sie ein Tanzprojekt durchführen möchten. Er vermittelt aus seinem großen Pool Tänzer_innen, Choreagraf_innen und Tanzpädagog_innen an interessierte Institutionen wie Schulen, Kindertagesstätten und Jugendeinrichtungen und bietet auch Unterstützung bei Finanzierungsfragen.

Seit 2003 fördert die Landesregierung den Fachbereich Tanzvermittlung NRW unter der Trägerschaft der Gesellschaft für Zeitgenössischen Tanz NRW e.V. Dessen Ziel ist es, der Öffentlichkeit - und vor allem im Rahmen der Chancengleichheit möglichst vielen Kindern und Jugendlichen Zugang zum zeitgenössischen Tanz zu verschaffen und dieser gerade in Deutschland lange vernachlässigten Kunstsparte wieder zu gesellschaftlicher Relevanz zu verhelfen. Kontinuität und Professionalität zählen ebenfalls zu den formulierten Zielen.